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Zerlegte Gans mit knuspriger Brust und zarten Keulen

Gans zerlegen und Brust und Keulen getrennt garen: mit knuspriger Haut, zarten Keulen und kräftiger Sauce aus den Knochen.

Eine Gans im Ganzen zu braten ist Tradition. Für mich haben Brust und Keulen aber unterschiedliche Garzeiten: Die Keulen brauchen lange, damit sie weich werden, während die Brust saftig bleiben soll. Darum zerlege ich die Gans und gare die Stücke getrennt.

Aus Karkasse, Hals, Flügeln und Gemüse entsteht gleichzeitig eine kräftige Sauce. Dazu passen Rotkraut und Knödel. Das ausgelassene Gänsefett hebe ich auf – damit lassen sich später Erdäpfel oder andere Speisen wunderbar braten.

Zerlegte Gans mit knuspriger Brust und zarten Keulen

Für etwa 4 Portionen. Die tatsächliche Menge hängt davon ab, wie groß die Gans ist und wie viel Fleisch sie liefert.

Gebratene Gans mit Rotkraut und Erdäpfelknödel

Zerlegte Gans mit knuspriger Brust und zarten Keulen

Gans zerlegen und Brust und Keulen getrennt garen. Aus Karkasse, Flügeln und Gemüse entsteht eine kräftige Sauce.
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 35 Minuten
Portionen: 4 Portionen

Zutaten
  

Für die Gans:
  • 1 Stück Gans etwa 4 kg, Brust und Keulen ausgelöst
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer frisch gemahlen
  • 1 TL Majoran getrocknet
  • 1 TL Beifuß getrocknet
  • 2 Stück Zwiebeln für den Bräter
  • 2 Stück Karotten für den Bräter
  • 1 Stück Knollensellerie kleines Stück
  • 500 ml Wasser oder Geflügelfond für den Bräter
Für die Sauce:
  • Karkasse, Hals und Flügel der Gans grob zerteilt
  • 1 Stück Zwiebel grob geschnitten
  • 1 Stück Karotte grob geschnitten
  • 1 Stück Sellerie Stück
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150 ml Rotwein nach Wunsch
  • 1 Stück Lorbeerblatt
  • 5 Stück Pfefferkörner
  • 1,2 l Wasser oder Geflügelfond
  • 1–2 TL Speisestärke bei Bedarf

Zubereitung
 

Zubereitung
  1. Gans trocken tupfen. Brust und Keulen mit einem scharfen Messer auslösen. Karkasse, Hals und Flügel für die Sauce beiseitelegen. Keulen und Brust mit Salz, Pfeffer, Majoran und Beifuß würzen.
  2. Backrohr auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Karkasse und Flügel grob zerteilen, auf ein Blech legen und etwa 30–35 Minuten kräftig bräunen.
  3. Zwiebel, Karotte und Sellerie grob schneiden und in einem großen Topf mit etwas Gänsefett anrösten. Tomatenmark kurz mitrösten. Nach Wunsch mit Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Geröstete Knochen, Lorbeerblatt, Pfefferkörner und Fond oder Wasser zugeben. Etwa 1½ bis 2 Stunden sanft köcheln lassen. Durch ein Sieb abseihen und das Fett von der Oberfläche abschöpfen.
  4. Backrohr auf 160 °C Ober-/Unterhitze einstellen. Zwiebeln, Karotten und Sellerie grob schneiden und in einen Bräter geben. Keulen mit der Hautseite nach oben darauflegen und 500 ml Wasser oder Fond angießen. Zugedeckt etwa 1½ Stunden garen. Deckel abnehmen und weitere 45–60 Minuten braten, bis die Keulen weich sind. Bei Bedarf etwas Flüssigkeit nachgießen.
  5. Haut der Gänsebrüste rautenförmig einschneiden, ohne ins Fleisch zu schneiden. Brust mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne legen. Bei mittlerer bis niedriger Hitze langsam braten, bis die Haut goldbraun ist und Fett ausgetreten ist. Fett zwischendurch abgießen und aufbewahren. Brust wenden, auf der Fleischseite kurz anbraten und im Backrohr fertig garen. Für gut durchgegartes Geflügel etwa 74 °C Kerntemperatur anpeilen. Vor dem Aufschneiden 10 Minuten rasten lassen.
  6. Abgeseihte Sauce erhitzen und nach Geschmack einkochen lassen. Für eine sämigere Sauce Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren, einrühren und kurz köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Gänsebrust in Scheiben schneiden und mit den Keulen, der Sauce, Rotkraut und Knödeln servieren.

Notizen

Das ausgelassene Gänsefett durch ein feines Sieb gießen und im Kühlschrank aufbewahren. Es eignet sich später zum Braten oder für Erdäpfel.

Von Krntn_Admin

Hey, ich bin Peter Stelzl aus Klagenfurt. Ehemaliger Koch, jetzt Blogger und Naturfreund. Liebe Camping, gutes Essen und das Leben genießen! 🌿✨

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