Die Kärntner Potitze ist ein traditionelles Gebäck aus Kärnten, Österreich. Sie ist eine Art Germkuchen, der typischerweise mit einer süßen Füllung aus Mohn, Nüssen oder Rosinen zubereitet wird. Der Teig wird zuerst dünn ausgerollt, dann mit der Füllung bestrichen und anschließend aufgerollt. Oft wird die Oberfläche mit Eigelb bestrichen, bevor die Potitze gebacken wird, was ihr eine glänzende, goldene Kruste verleiht. Die Potitze ist ein beliebtes Gebäck zu verschiedenen Anlässen wie Festen, Feiertagen oder einfach als süße Mehlspeise für zwischendurch.

Kärntner Nuss- oder Mohnpotitze
Zutaten
Zubereitung
- Den Germteig wie beim Reindling zubereiten: Mehl sieben, eine Mulde formen und die in lauwarmer Milch aufgelöste Germ hineingeben. Mit etwas Mehl bestreuen und zugedeckt gehen lassen, bis sich Bläschen bilden.
- Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Mit Ei, Eidotter, Zucker, Salz und Anis zum Teig geben, gut verkneten und gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
- Für die Fülle Milch mit Honig oder Zucker aufkochen. Walnüsse oder Mohn, Zimt, Nelkenpulver, Rum, Rosinen und Brösel einrühren. Die Fülle warm halten, aber nicht mehr kochen.
- Den Germteig auf einer bemehlten Fläche etwa 1 cm dick ausrollen und die warme Fülle gleichmäßig darauf verteilen.
- Von beiden Seiten zur Mitte hin aufrollen und vorsichtig in eine gut mit Butter gefettete Kasten- oder Guglhupfform legen.
- Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C goldbraun und durchgebacken backen, ähnlich wie beim Reindling.
- In der Form etwas abkühlen lassen und vorsichtig herausnehmen.

